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10.03.2010 13:02 — Aktien - bester Schutz vor Inflation

München (fondsweb) - Deflation oder Inflation? Für 2010 sind die Marktteilnehmer noch uneins, welches Szenario wahrscheinlicher ist. Dabei spricht die aktuelle Entwicklung an den Finanzmärkten für ein Comeback der Inflation. Besonders die in den letzten Monaten dramatisch zunehmende Staatsverschuldung sowie der weltweite Anstieg der Geldmenge bestärken Dr. Holger Schmitz, Geschäftsführender Gesellschafter der SCHMITZ & CIE. GmbH - Individuelle Fondsberatung, in seiner Erwartung. "Die globale Geldmenge hat sich in den letzten 30 Jahren verzehnfacht, die Wertschöpfung gemessen am Bruttoinlandsprodukt jedoch noch nicht einmal versechsfacht. Die Differenz zwischen der stark steigenden Geldmenge und dem langsam wachsenden Güterangebot ist die Basis für Inflation", so Dr. Schmitz.


Staatsanleihen weniger attraktiv


Das klassische Verhaltensmuster der Anleger in einem inflationären Umfeld sei die Flucht in vermeintlich sichere Werte wie Staatsanleihen oder Sachwerte, also in Immobilien und Edelmetalle. "Die weit verbreitete Illusion, dass Staaten nicht pleite gehen können und Staatsanleihen somit sicher sind, hat im Jahr 2010 weitere Risse bekommen. Die Diskussionen um Griechenland und die anderen PIIGS-Staaten hat die Anleger aufgeweckt. Die klassischen Geldwerte wie Sparguthaben, Rentenversicherungen und Staatsanleihen werden zwingend zu den Verlierern einer zunehmenden Inflation gehören und sind keine Lösung für mittel- und langfristig orientierte Anleger", erklärt Schmitz. Bei den Sachwerten liege momentan vor allem Gold im Trend. Investments in Gold seien auf Grund der gebotenen Sicherheit immer noch interessant. Allerdings habe der Run auf Gold die Preise im vergangenen Jahr 2009 stark erhöht und biete Anlegern zukünftig kaum Renditepotential.


Aktieninvestments - besser als ihr Ruf


Aktieninvestments würden zu Unrecht kritisch gesehen. "Aktien und Aktienfonds sind eindeutig der beste Schutz vor Inflation", sagt Dr. Schmitz und betont weiter: "Besonders auf lange Sicht erzielen Aktien eine Anlagerendite, die im Jahresdurchschnitt um 6,5 bis 7 Prozent über der Inflationsrate liegt." Seit Einführung des Weltaktienindex (MSCI World) im Jahr 1970 habe es bisher 20 einzelne 20-Jahres-Perioden gegeben. In jeder dieser 20 Jahres-Zeitspannen hätten die Aktien in ihrer Wertentwicklung die festverzinslichen Wertpapiere übertroffen. "Natürlich können Aktienkurse kurzfristig fallen - sogar sehr stark, wie wir zuletzt im Jahr 2008 erfahren mussten. Doch diese kurzen Zeitabschnitte machen bei einem langfristigen Zeithorizont von zum Beispiel 20 Jahren nichts aus. Anleger, die Aktienfonds meiden, stehen keineswegs auf der sicheren Seite - sie verpassen jedoch Renditemöglichkeiten. Langfristig ausgerichtete Anleger sollten ihre Chancen nutzen und in gut gemanagte Aktienfonds investieren", erläutert Schmitz. Bei der richtigen Aktien- und Fondsauswahl könnten Anleger vom Knowhow der SCHMITZ & CIE. GmbH profitieren, indem sie entweder das Angebot des privaten Depotmanagement der SCHMITZ & PARTNER AG nutzen oder in einen der zwei SCHMITZ & PARTNER Investmentfonds investieren würden. Der Schmitz & Partner Global Offensiv Fonds (A0MURD) und der Schmitz & Partner Global Defensiv Fonds (A0M1UL) seien beides aktiv gemanagte Fonds, die sich durch ein besonders ausgewogenes Rendite-Risiko-Verhältnis auszeichnen würden. "Man muss vorausschauend und langfristig investieren. Denken Sie in zehn Jahren - nicht in zehn Minuten", so der Experte.

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